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Wir streiten für junge und lebenswerte Kommunen

Am Sonntag, den 26. Mai, wählten die Bürger*innen in Thüringen die kommunalen Räte und auch Mitglieder der linksjugend ['solid] Thüringen sind wieder in viele Kommunalvertretungen eingezogen. "Wir freuen uns darüber, dass es uns nicht nur gelungen ist, flächendeckend in Thüringen Kandidat*innen über die Liste der Partei DIE LINKE zu stellen, sondern dass ebenso flächendeckend viele unserer Mitglieder in die Ortschafts- und Gemeinderäte wie auch Kreistage eingezogen sind", erklärt Johannes Czarkowksi, Landessprecher der linksjugend['solid] Thüringen. "Damit haben wir die Möglichkeit auch direkt vor Ort für eine linke, soziale, gerechte und antifaschistische Politik zu streiten und unsere Ideen von einer lebenswerten Kommune für junge Menschen umzusetzen", so Czarkowksi weiter.

Besonders in den Städten sind die Erfolge der Linkspartei und den U35-Kanidat*innen deutlich erkennbar. In Jena ist DIE LINKE als stärkste Partei in den Stadtrat eingezogen. Auch durch das junge Gesicht der Kandidatin Lena Saniye Güngör konnten die absoluten Stimmanteile erhöht werden. Sie beweist, dass die Wahl des amtierenden OB Thomas Nietzsche und seine verfehlte Politik im soziokulturellen und Jugendbereich auf viel Gegenwind stößt.

Im ländlichen Raum ist es schwieriger, junge Menschen in die Kommunalpolitik zu bringen, dabei wäre es gerade hier nötig, um der Überalterung Einhalt zu gebieten und eine vielfältigere Interessenvertretung zu ermöglichen. "Das geht jedoch nur, wenn man jüngeren Generationen Entscheidungsbefugnisse gibt. Mit ihren Ideen und Wünschen können Fragen von Mobilität, Freizeitangeboten und Vereinbarkeit effektiver angegangen werden. Wir sind daher dankbar, dass einige Kreisverbände der Linkspartei diesen Generationenwechsel unterstützen", unterstreicht Gina Hoffmann, ebenfalls Landessprecherin der Thüringer linksjugend. So konnten beispielsweise in Bad Blankenburg (Paul Kurtzke, 19 Jahre), in Nordhausen und Heringen (Tim Rosenstock, 27 Jahre),in Eisenach (Philipp Hofmann, 19 Jahre), in Geisa (Kevin Menge, 20 Jahre) oder in Erfurt (Katja Maurer, 28 Jahre) Kandidat*innen aus unserem Verband in die kommunalen Parlamente einziehen.

"Erschreckend, aber nicht überraschend sind jedoch die Ergebnisse der rechtsradikalen AfD, welche überall eingezogen ist, wo sie auch Kandidat*innen stellte und teilweise die stärkste oder zweitstärkste Fraktion bildet", ergänzt Hoffmann. "Es ist nun auch an uns, zu zeigen, dass die selbsternannte Alternative keine ist und für nichts anderes als eine rassistische und wirtschaftskonservative Politik und eben nicht für mehr soziale Gerechtigkeit steht", fährt die Landesprecherin fort.