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Unternehmen müssen sich am AZUBI-Ticket beteiligen!

„Es mag ja erfreulich erscheinen, dass es wirtschaftlich mit Thüringen bergauf geht, allerdings sollten davon auch endlich die Auszubildenden profitieren,“ so Paul Gruber Mitglied des Landessprecher:innenrates der linksjugend [`solid]Thüringen. „Dieses Wachstum könnte zum Beispiel in Form der Kostenübernahme für das AZUBI-Ticket durch die Arbeitgeber:innen an ihren Nachwuchs weitergegeben werden. Das wäre kurzfristig das Mindeste. Bisher zieht sich die Mehrheit der Wirtschaft in Thüringen jedoch aus der Verantwortung.“ führt Gruber weiter aus.

„Perspektivisch wollen wir jedoch eine kostenfreie Mobilität für alle Auszubildenden in Thüringen. Wir fordern daher das Land Thüringen und die Unternehmen dazu auf, die gesamten Kosten des AZUBI-Ticket untereinander aufzuteilen und diese Finanzierung langfristig sicher zu stellen.“ erklärt Leon Walter, Mitglied des Landessprecher:innenrates der linksjugend [`solid] Thüringen und selbst aktuell Auszubildender.

„Es ist ja nicht nur so, dass das AZUBI-Ticket die Arbeitssituation von Auszubildenden allgemein verbessert und Mobilität teilweise überhaupt erst möglich macht. Sie leisten durch die Nutzung auch einen wichtigen Beitrag zur dringend benötigten Verkehrswende und damit zur Bekämpfung der Klimakrise,“ führt Walter weiter aus. „Es liegt für mich sehr offensichtlich auf der Hand, dass ein Betrieb, der die Kosten für das AZUBI-Ticket übernimmt, sich beteiligt oder zumindest die Erhöhung abfängt deutlich attraktiver ist als ein Betrieb, der sich das nicht leisten will.“, so Walter abschließend.