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Sommersemester zum Solidarsemester!

Die Covid-19-Pandemie hat an vielen Stellen der Gesellschaft aufgezeigt, wo Defizite herrschen. So auch im Hochschulbereich: Viele Hochschulen sind nicht auf eine vorwiegend digitale Arbeit vorbereitet, mal ganz abgesehen von der Qualifikation der Lehrenden. Durch das Fehlen einer Internetanbindung oder der technischen Ausstattung aufgrund von geschlossenen Bibliotheken, kann man auch nicht davon ausgehen, dass alle Studierenden einen guten und gleichwertigen Zugang zu den digitalen Inhalten haben.
Viele Studierende müssen aber auch so schon unter der aktuellen Situation leiden: Sie verlieren ihren Job, können nicht arbeiten und so kein Geld verdienen, sie kümmern sich um Angehörige oder sind selbst krank. Einige leiden auch unter der psychischen Belastung, die die Unwissenheit und Abgeschlossenheit mit sich bringt.

Studierende brauchen Gewissheit, Planungssicherheit und vor allem soziale Sicherheit. Daher unterstützen wir die Forderungen vom freien Zusammenschluss der Studierendenschaften (fzs):

• die Finanzielle Situation von Studierenden muss gesichert sein (Bafög-Verfahren erleichtern, Soforthilfen, SoSe2020 nicht zählen für Bafög, Krankenkasse und Kindergeld, keine Studiengebühren)!
• Keine Nachteile für Helfende (Anrechnung als Studienleistung ermöglichen)!
• Keine Miete in Wohnheimen!
• Ausländische Studierende schützen (Aufenthaltstitel und Arbeitserlaubnisse verlängern)!
• Bewerbungsfristen angemessen verschieben!

Die aktuelle Situation darf keine gravierenden Nachteile für Studierende bringen. Wir fordern daher Wolfgang Tiefensee als Minister für die Universitäten und Hochschulen dazu auf alles Mögliche zu unternehmen, um das Sommersemester 2020 zu einem Solidarsemester zu machen.