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LSPR

Solidarsemester muss in Thüringen praktisch werden!

Bereits 2020 hatten wir die Forderung nach einem Solidarsemesters des Freien Zusammenschluss der Studierendenschaften (fzs) unterstützt [https://solidarsemester.de/]. Nun hat die zweite Welle der Pandemie zugeschlagen. Deshalb braucht es jetzt erst recht ein Solidarsemester.
Einige Bundesländer setzen eine zentrale Forderung des Solidarsemesters um: Die individualisierte Regelstudienzeit wird für Studierende, um ein oder teilweise sogar um zwei Semester zu erhöhen. Vom Bundesbildungsministerium gibt es bislang nur einen Erlass, nachdem Studierende einen Antrag stellen könnten, um ihr Bafög entsprechend länger erhalten zu können - aber auch nur wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. In Thüringen gibt es bisher nur die Möglichkeit auf Antrag die Regelstudienzeit zu verlängern. Das reicht uns nicht! Wir wollen eine Verlängerung für alle ohne Antrag. Nur so brechen wir den Leistungsdruck.
Auch ein Problem: Jede Hochschule trifft andere Entscheidungen für Beschäftigte ins Home-Office zu gehen. In Sachen Prüfungen ist es auch ein durcheinander. Die eine Hochschule macht digitale Prüfungen zur Regel. Die andere setzt auf Präsenz. Das Thüringer Wissenschaftsministerium darf sich nicht wegducken. Hochschulautonomie ist kein Freibrief, um wichtige Punkte nicht einheitlich zu klären. Prüfungen sollten digital stattfinden oder einfache Wege gefunden werden Prüfungsformen umzuwandeln oder zu verschieben. Ohne das Studis dadurch Nachteile erfahren!
Um Beschäftigte & Studierende nicht allein zu lassen, braucht es eine gemeinsame Vereinbarung der Hochschulen mit Beschäftigten, Studierenden und dem Land zum Umgang mit der Pandemie! Wir wollen das die Sorgen der Studierenden ernst genommen werden! Die Forderungen der Konferenz Thüringer Studierendenschaften (KTS) können wir nur unterstreichen: https://www.kts-thueringen.de/?p=1208