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Lorenz Münderlein

Semesterticket: Ausweitung statt Erhöhung!

Ende April wurden die ersten Meldungen von den Verhandlungen um das Semesterticketveröffentlicht. Die Vorlage der Bahnunternehmen sieht Preissteigerungen von 30 bis zu 73 Prozent (je nach Hochschulstandort) vor. Gegen diese Forderung hält die Konferenz Thüringer Studierender, die als Verhandlungspartner agiert. Es ist schleierhaft wie die DB-Regio diese Erhöhung rechtfertigen will. Im Kontext dieser Forderungen verwundert es dementsprechend niemanden, dass sich die die DB-Regio keine öffentliche Debatte über diese Verhandlungen will, da diese ihrer Position nur schaden könnte.

Zwar haben sich Vertreter der Rot-Rot-Gründen Fraktion inzwischen in die Verhandlungen eingeschaltet ein großer Aufschrei bleibt jedoch aus und es ist still um die Verhandlungen geworden. Wir lehnen diese vollkommen unangemessen Forderungen entschieden ab. Durch die immer weiter steigenden Semesterbeiträge werden durch die Hintertür Studiengebühren eigezogen, Menschen aus prekären Verhältnissen werden immer weiter aus der Uni gedrängt. Dabei kann das Modell des Semestertickets eigentlich Vorbild für die gesamte Organisation des Öffentlichen Verkehrs sein. Eine Solidargemeinschaft, bei der jede*r teilnimmt und somit die Preise insgesamt gering bleiben, oder ganz wegfallen. Es wäre eine ernsthafte Alternative zu den immer weiter steigenden Preisen im Nah- wie Fernverkehr.