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Politik bekommt junge starke Stimmen

Am vergangenen Wochenende lud die linksjugend ['solid] Thüringen zum 25. Mal zu ihrem Landesjugendtreffen in der Alten Parteischule in Erfurt ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Wahlen der Jugendabgeordneten zur Landtagswahl 2019 und die Neuwahl des Landessprecher*innenrates. Die Kandidat*innen für das Jugendticket zur Landtagswahl wurden auf Herz und Nieren geprüft. Mit Katja Maurer (27) und Georg Buder (28) konnten sich zwei fähige und willensstarke Genoss*innen durchsetzen, die bereits seit einigen Jahren Erfahrungen in der Partei- und Verbandspolitik gesammelt haben.

"Wir haben gerade in der laufenden Legislatur gesehen, dass es immer wieder Druck braucht, um die Interessen von Schüler*innen, Auszubildenden und Studierenden durchzusetzen. Als Linke haben wir noch längst nicht all unsere Ziele erreicht. Dafür werden wir uns stark machen und immer wieder ihre Umsetzung einfordern", so Georg Buder über die Beweggründe zu seiner Kandidatur.

Beide sind sich der großen Herausforderung der Jugendkandidatur bewusst und erwarten gespannt die Listenaufstellung der Partei Die LINKE. THÜRINGEN im kommenden Jahr.

Doch das Landesjugendtreffen brachte noch mehr Neuerungen für den Verband mit sich. Mit Maxine Steindorf, Gina Hoffmann, Kathrin Nartschinski, Johannes Czarkowski und Maximilian Kunze wurden gleich fünf neue Mitglieder in den Landessprecher*innenrat, dem Landesvorstand der Thüringer linksjugend, gewählt. Celine Heß, Zoe Weiß und Tim Rosenstock wurden wiedergewählt. Während aller stattfindenen Wahlen, zwischen Anspannung und Euphorie, wurde deutlich, dass es dem Jugendverband in Zukunft gelingen muss, wieder mehr junge Menschen und FLTI*-Personen für politische Arbeit zu begeistern, sie zu fördern und zu unterstützen.

"Die Besetzung der Ämter nach den Regelungen einer harten Quotierung für Menschen unter 21 sowie für FLTI*-Personen ist und bleibt ein starkes Bekenntnis zu unseren Werten als queer-feministischer Jugendverband. Ein solches Bekenntnis muss sich allerdings in unserer täglichen Arbeit widerspiegeln, um nachhaltige Veränderung der gesamten Gesellschaft zu bewirken und auch für marginalisierte Gruppen ein attraktiver Verband zu sein", so die Jugendkandidatin Katja Maurer.

Ein weiteres Bekenntnis an diesem Wochenende war die uneingeschränkte Solidarisierung mit der bundesweiten Initiative "Seebrücke - Schafft sichere Häfen". In diesem Rahmen wird ebenfalls der Antrag der Bundestagsfraktion der Partei unterstützt, eine zivile staatliche Seenotrettung einzurichten. Die Idee Europa darf nicht auf dem Rücken tausender Ertrunkener fortgeführt werden. Wir stehen solidarisch mit allen Geflüchteten sowie ihrer Retterinnen* und Retter.

Weitere Informationen: seebruecke.org