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Neues Thüringer Schulgesetz gibt Schulen im ländlichen Raum eine Perspektive

Am Mittwoch wurde das neue Schulgesetz für Thüringen verabschiedet. Neben mehr Mitsprachemöglichkeiten für Schüler*innen und Eltern, werden Förderschulen und Ganztagsschulen gestärkt, aber auch der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Förderbedarf unterstützt.

„Das längere gemeinsame Lernen ist für uns als Jugendverband von besonderer Bedeutung, damit Kinder nicht von klein an in unterschiedliche Schubladen gesteckt werden. Jedes Kind hat das Recht, die Bildung zu bekommen, die ihren oder seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten entspricht“, so Georg Buder. Ebenfalls festgehalten wurde im Gesetz, dass kleinere Schulstandorte bessere Entwicklungsperspektiven bekommen. Durch Kooperationen mit anderen Schulen der Region können kleine Schulen erhalten und der ländliche Raum gestärkt werden. „Kurze Schulwege sollen garantiert werden und Schüler*innen müssen nicht mehr fürchten, ihre wenige Freizeit auch noch im Schulbus zu verbringen“, so Buder weiter.

„Schulen sind wichtige Räume für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Sie werden hier in einem geschützten Ort auf das Leben vorbereitet. Daher ist es so wichtig, dass Schulen Raum für Persönlichkeit und individuelle Bedürfnisse bereitstellen", so Katja Maurer. Die Landesregierung betont, dass Schüler*innen, aber auch Eltern und Lehrer*innen als Expert*innen ihrer Lebenswelt betrachtet werden. „Damit ist ein wichtiger Schritt für die Demokratisierung des Thüringer Bildungswesens getan", so Maurer weiter. Für Kinder und Jugendliche sollen Schulen ein Ort des demokratischen Willensbildungsprozesses werden. Die linksjugend ist davon überzeugt, dass dies für eine offene und vielfältige Gesellschaft unabdingbar ist.