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LSPR

Keine Macht der Solidaritätsverweigerung!

Schon seit Beginn der Covid19-Pandemie haben die Verschwörungsideologien Hochkonjunktur. Auch in Thüringen waren und sind vieler Orts sogenannte Gruppen von "Querdenkern" aktiv und gehen gegen eine angebliche "Corona-Diktatur" auf die Straße. An dieser Bewegung von scheinbar harmlosen Hippies bis hinzu Neonazis und Reichsbürgern ist nicht nur ihr Glaube an antisemitische Verschwörungsideologien problematisch, sondern auch ihre prinzipielle Verharmlosung der aktuellen Pandemie und die damit einhergehende Entsolidarisierung. Für sie gilt nur das Recht des Stärkeren. Mit dieser Haltung verachten sie nicht nur die Risikogruppen, sondern auch bspw. die Pflegekräfte im Gesundheitswesen, die in den Kliniken täglich den Betroffenen helfen - und das zu miesen Bedingungen. Zur Sondersitzung des Landtags, bei der über die aktuellen Maßnahmen beraten wurde, protestierten mehrere Gruppen aus dem Lager der Entsolidarisierung. Darunter unter anderem "Bürger für Thüringen" und die "AfD". Dass unter den Demonstrant*innen auch eine Politikerin der FDP zu finden war, wundert uns nicht wirklich. Auch Gewalt und Drohungen gehören zur Praxis der selbsternannten Querdenker. Die Aktion vor der Wohnung von Bodo Ramelow ist Sinnbild dafür, weshalb diese Leute nicht verharmlost werden sollten. Am Samstag soll eine nächste größere bundesweite Demo der Coronaleugner*innen in Leipzig stattfinden. Wir wünschen allen Antifaschist*innen, die sich denen entgegenstellen, viel Erfolg!