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Gesetz ist absoluter Meilenstein in Jugendpolitik

Der Thüringer Landtag hat heute den Gesetzentwurf zur Änderung des Thüringer Kinder- und Jugendhilfe-Ausführungsgesetzes verabschiedet. „Dies ist ein absoluter Meilenstein in der Jugendpolitik, da es eine echte Mitbestimmung und Mitwirkung junger Menschen ermöglicht“, sagte Tim Rosenstock, Landessprecher der linksjugend[´solid] Thüringen.

Sowohl die örtliche Jugendförderung als auch die Schulsozialarbeit sind nun gesetzlich abgesichert.

 

Auch die Stärkung der Jugendverbandsarbeit, die Einführung eines regelmäßigen Berichtes über die Lebenslagen junger Menschen in Thüringen, die Entwicklung eines Jugendchecks für Thüringen sowie die Erhöhung der Anerkennung des Ehrenamtes nimmt das Gesetz in den Blick.

„Besonders gespannt sind wir auf die Einführung eines Modellprojektes „Beschwerde und Ombudschaft für Kinder und Jugendliche in Thüringen“. Die Ombudsstellen müssen flächendeckend eingeführt werden, damit sie auch wirklich niedrigschwellig sind", ergänzt Katja Maurer, von der Thüringer linksjugend. Die Politik in Thüringen hat endlich erkannt, dass sie Kindern und Jugendlichen eine Stimme geben muss. Es ist Zeit, dass junge Menschen selbst mitbestimmen dürfen, wie sie leben wollen und nicht weiße alte Männer allein die Regeln machen.

"Die Schulsozialarbeit fest zu verankern, war die notwendige Grundlage. Nun muss auch die Ausfinanzierung der Schulsozialarbeit nachgelegt werden. Jede Schule braucht mindestens eine*n Schulsozialarbeiter*in. Ein Grund mehr für die Fortführung von rot-rot-grün", so Georg Buder, ebenfalls von der Thüringer linksjugend. "Als unmittelbar nächster Schritt muss die Kommunalordnung angepasst werden. Die Mitbestimmungsrechte müssen dort verankert und so im Zweifelsfall auch einklagbar sein", fordern die drei jungen LinkspolitikerInnen.