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#GemeinsamFür16 - Kampagne mit Jusos und Grüne Jugend zum Wahlalter 16 in Thüringen

Die Klimakrise, Pandemie, Bildungsungerechtigkeit, Rechtsruck und Rassismus: Unsere Zukunft steht auf dem Spiel - in jeder Hinsicht. Vor allem junge Menschen werden in der Zukunft die Versäumnisse der aktuellen politischen Entscheidungsträger:innen zu spüren bekommen. Sie werden es sein, die die Auswirkungen der Klimakrise in ihrer vollem Wucht zu spüren bekommen. Sie sind es, die in der aktuellen Pandemie-Situation vergessen und nicht gehört werden und das obwohl viele von ihnen unter der Situation massiv leiden. Sie sind es, die in einem System leben, das keine Zukunft mehr hat. Im Gegensatz zu anderen Gruppen, wird ihnen auch weiterhin das Wahlrecht verwehrt. Sie dürfen nicht mitentscheiden, wie es weitergeht: 50.000 Jugendliche im Alter von 16 und 17 dürfen in Thüringen nicht wählen. 

Die Nachteile des Bildungssystems sind in dieser Pandemie viel stärker zum Vorschein gekommen. Das Portemonnaie der Eltern hat darüber entschieden, ob die Schüler:innen überhaupt am Homeschooling teilnehmen konnten. Junge Menschen sind durch Kontaktbeschränkungen häuslicher Gewalt viel stärker ausgesetzt. Die Tatsache, dass überhaupt nicht selbstverständlich ist, dass jede:r junge Mensch ein eigenes Zimmer hat, ist selten bis nie in der Debatte vorgekommen. Die Jugendarbeit war stellenweise komplett eingestellt und die Sozialeinrichtungen geschlossen. Der psychische Druck nimmt immer mehr zu. Junge Menschen leiden unter der Pandemie. 

Wir, die Linksjugend ['solid] Thüringen, die Jusos Thüringen und die Grüne Jugend Thüringen, wollen uns damit nicht zufrieden geben. Wir fordern von den demokratischen Kräften im Landtag ein, endlich das Wahlalter auf 16 Jahre zu senken. Junge Menschen brauchen eine stärkere Stimme und sollten über die zukünftigen Abgeordneten im Thüringer Landtag mitentscheiden dürfen. 

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