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LAK Feminismus

Frauenhass und Rassismus gehen Hand in Hand

In dieser Woche kam es in Atlanta zu einem Anschlag. Innerhalb einer Stunde ermordete der 21-jährige Attentäter 8 Menschen. 
7 davon Frauen, darunter 6 Asiatinnen.
Der Täter selbst spricht von Sexsucht als Motiv. 

Die Diskussion ob es als Hate Crime einzuordnen ist, macht uns wütend. Natürlich ist es Hasskriminalität, denn der Täter mordete aus Hass.
Hass auf Frauen, auf asiatische Frauen.

Laut eigenen Angaben fühlte er sich von Massagesalons verführt. Diese sind in den USA oftmals heimliche Bordelle. Eine Versuchung, die er eliminieren wollte. Damit bedient er sich der typischen Täter-Opfer-Umkehr: als Mann wäre er seinen Trieben ausgeliefert, die Frauen hätten es provoziert. 

Dahinter steckt auch das Klischee der sexuell verfügbaren Frau. Insbesondere asiatische Frauen werden in Medien, Pornografie und Gesellschaft objektifiziert und hypersexualisiert. 
Sexismus und Rassismus gehen dabei Hand in Hand.