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Finger weg von der Roten Hilfe!

In Zeiten zunehmenden Rechtsrucks und repressiver Sicherheitspolitik sind Organisationen wie die Rote Hilfe unverzichtbar und oftmals das Einzige was Genoss*innen im Streit mit der Polizei und Justiz unterstützt.
„Anstatt gegen die rechtsradikale Untergrundarmee „Hannibal“ vorzugehen, ein rechtes Netzwerk das vornehmlich aus Elitesoldaten und Polizisten besteht und sich auf den Umsturz am Tag x vorbereitet, sieht man den Feind wie immer im linken Spektrum und droht nun mit Verbot der Roten Hilfe“, sagt Maximilian Kunze, Landessprecher*in der linksjugend [‘solid] Thüringen, empört.
 
Schon 1933 wurde die erste Rote Hilfe verboten. Nun plant Bundesinnenminister Horst Seehofer wieder so ein Verbot der linken Organisation. Da in diesem Staat mittlerweile alles als linksradikal gilt, was sich traut öffentlich gegen rechts, gegen Polizeigewalt oder gegen Kapitalismus auf die Straße zu gehen, ist das nicht verwunderlich.
„Die Rote Hilfe unterstützt seit 43 Jahren Genoss*innen in Rechtsstreitigkeiten. Wir dürfen es nicht zulassen, dass rechte Politiker*innen das in Zukunft verhindern wollen. Unsere Solidarität und Unterstützung gilt der Rote Hilfe“, ergänzt Kathrin Nartschinski, ebenfalls Landessprecher*in der Thüringer linksjugend. 
Wie schon unser Bundesverband meinte „Seehofer ärgern! Solidarisch sein! In die Rote Hilfe rein!“ 

www.rote-hilfe.de/aktiv-werden/mitglied-werden