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Darlehen als einzige Lösung für Studierende in Not? Geht's Noch?

Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat nun die ihrer Ansicht nach ultimative Lösung für in Not geratene Studierende gefunden: Ein zinsfreies Darlehen in Höhe von bis zu 650€ pro Monat soll Studierenden zur Verfügung stehen. Die Erklärung, inwiefern das Studierenden helfen soll, die wegen Corona ihren Job verloren haben, bleibt sie aber schuldig. Ein Großteil der Studierenden muss allein schon 350€ oder mehr im Monat für ihre Miete zahlen. Viele mussten zudem bereits Schulden für ihr Studium aufnehmen oder wollen nicht dazu gezwungen sein, das tun zu müssen. Auch wie sie diese Schulden zurückzahlen sollen, steht in den Sternen. Während für Unternehmen und Selbstständige innerhalb weniger Wochen Gelder in Milliardenhöhe beschlossen wurden, kommt diese Lösung, abgesehen von ihrem vollkommen miserablen Inhalt, nach fast zwei Monaten Pandemie-Krise viel zu spät.
Deswegen schließen wir uns ausdrücklich der Stellungnahme des freier zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) und damit auch der Rücktrittsforderung an. So schreibt Amanda Steinmaus, Vorstandsmitglied des fzs: „Für diese Ministerin scheint es das Wichtigste zu sein, nicht zugeben zu müssen, dass ihre BAföG-Reform im letzten Jahr absolut mangelhaft war. Wie es den Studierenden gerade wirklich geht? Egal. Anja Karliczek fährt eine Verzögerungstaktik und versucht nun mit einem kleinen Nothilfefonds abzulenken. Nein danke. Wir fordern ihren Rücktritt.“ (https://www.fzs.de/…/studentischer-bundesverband-fordert-k…/)