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LSPR

Bildung darf nicht auf der Strecke bleiben!

Schüler:innen in ganz Thüringen sind verzweifelt. Sie fühlen sich allein gelassen. Der Distanzunterricht klappt nur bedingt: Die Schulcloud funktioniert nur selten. Die Lehrkräfte gehen oft nicht auf die Belange der Schüler:innen ein und nutzen die Situation aus, indem sie eben auch mal das doppelte Pensum an Aufgaben veranschlagen. Die Anpassung der Abschlussprüfungen ist auch noch nicht in Sicht - das macht Angst. Verständlich ist der Wunsch nach Präsenzunterricht, doch das wäre aktuell zu riskant und nicht zu verantworten. Lieber sollte das System Distanzunterricht ausgebaut werden, Lehrkräfte im Umgang mit Medien geschult werden und Kommunikation ausgebaut werden. Eigentlich hätte man dafür die Zeit nach der ersten Welle nutzen können und sollen. Auch wenn sich die Fehler jetzt nicht mehr so schnell ausbessern lassen, fordern wir folgende Sofortmaßnahmen:

- die Möglichkeit eines Durchschnittsabschluss für alle Abschlussjahrgänge. Prüfungen sollten lediglich auf freiwilliger Basis angeboten werden.

- Notenstress sollte vor allem in der Pandemie ausgesetzt werden. Jede:r Schüler:in sollte automatisch versetzt werden. Die Schule ist dafür verantwortlich, dass jede:r den wichtigsten Lernstoff nicht ersatzlos verpasst und das Schüler:innen auf eigenen Wunsch auch die Klassenstufe wiederholen kann.

- einen Bildungszuschuss von mindestens 300€ pro Kind an jede Schule, um benachteiligten Kindern das Lernen im Homeschooling zu ermöglichen.

- ein Bildungskonzept, dass niemanden in Zeiten der Pandemie zurück lässt: https://www.linksjugend-solid.de/bildung-in-coronazeiten/