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1. Klasse für alle im Thüringer SPNV

Die Corona-Pandemie hatte zu einer massiven Einschränkung des Alltags von vielen Menschen

geführt. Die Menschen waren weit weniger mobil als zuvor. Doch mittlerweile sind viele fast so 

mobil, wie zuvor. In einer Zeit, in der vor allem physischer Abstand gefragt ist und Infektionsgefahr 

besteht, ist es völlig nachvollziehbar, wenn der ÖPNV an Beliebtheit gegenüber dem Auto oder dem 

Fahrrad verliert. Dass mittel – und langfristig das Auto nicht zum Gewinner der Pandemie wird, 

sollten jetzt dringend Maßnahmen ergriffen werden, um den ÖPNV und den SPNV im Alltag 

attraktiver zu machen.

Neben einem massiven Ausbau der Infrastruktur und Verbindungen bei Bus und Bahn durch die 

öffentliche Hand, welchen wir schon lange fordern, liegt eine kleinere und simple Maßnahme auf der 

Hand: Die Abschaffung der Klassentrennung in den Regionalzügen in Thüringen!

Allen Fahrgästen der Regionalzüge in Thüringen fällt auf, dass die Züge besonders zu stark 

frequentierten Zeiten stark ausgelastet sind. So fällt Abstand halten schwer. Umso absurder 

erscheint es, dass die 1. Klasse im jeweiligen Zug meistens unbesetzt oder nur einzeln besetzt bleibt. 

Abstand und damit auch Infektionsschutz muss man sich also leisten können?! 

Paul Gruber, Landessprecher der linksjugend [`solid] Thüringen, erklärt dazu: „Wir fordern daher 

die 1. Klasse in den Thüringer Regionalverkehrszügen für alle Menschen zu öffnen! Die 

Landesregierung und insbesondere Verkehrsminister Benjamin-Immanuel Hoff mögen alle 

notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung dieser Forderung prüfen.“