Am Sonntag, dem 23. August, veranstaltet die Linksjugend ['solid] Jena ab 10.00 Uhr ihren Tag der offenen Tür. Dazu sind alle Interessierten recht herzlich in das LinXX-Büro Am Markt 4 eingeladen. Neben Jugendlichen und Studierenden, die sich für eine mögliches Mitwirken interessieren, sind auch alle anderen gern willkommen, um sich über die Arbeit des linken Jugendverbandes zu informieren. Neben dem Kennenlernen des Alltags der linken Jugend steht für jeden Besucher ein kleines Paket mit Infomaterial und Aufklebern bereit.
Vom 25.07. bis 02.08.2009 findet in Porstendorf bei Jena das Sommercamp der Linksjugend ['solid] statt. Eine Woche frei von Notenstress und Lohnarbeit ? zum diskutieren, feiern und schwimmen im angrenzenden Badesee. Das Camp versteht sich als selbst verwalteter Raum zum Austausch und steht ausdrücklich allen linken Jugendlichen (bis 35 Jahre)offen. Die Versorgung wird gemeinsam organisiert, die Unterbringung erfolgt in Zelten.
Trotz massiver Polizeigewalt, schafften es Tausende Demonstranten zu den Blockadepunkten in der Strasbourger Innenstadt. Zehntausende demonstrierten in Strasbourg und Kehl gegen die Millitäreinsaätze und das Weiterbestehen der NATO.
Schon an der Grenze behinderten die Behörden die Anreise der Protestierenden, Unzählige wurden rechtswidrig zurückgewiesen. Das Demonstrationsrecht war wiedereinmal faktisch außer Kraft gesetzt und die Losung Sarkozy's "ich will keinen einzigen Demonstranten sehen" wurde mit Knüppeln, Unmengen an Tränengas und Schockgranaten umgesetzt. Der Protest jedoch, ließ sich nicht ersticken und erstritt sich seine Räume.
Der Jugendverband war mit mehreren Bussen voller AktivistInnen vor Ort. Im Camp, während des Gegengipfels und mit einem eigenen Blockadepunkt, haben wir erfolgreich gezeigt was wir von dem westlichen Millitärbündis halten.
Hier ein Ausschnitt aus einer ZDF-Reportage. Er zeigt die Aktivitäten von solid's in Strasbourg.
Only the good die young - der Nordatlantikvertrag wird 60. Zu Beginn des Kalten Krieges als Verteidigungspakt konzipiert, handelt es sich heute um ein global agierendes Angriffsbündnis, das immer wieder die Charta der Vereinten Nationen ignoriert und das Völkerrecht mit Füßen tritt. Die NATO steht für weltweite Militärinterventionen, astronomische Militärausgaben und eine andauernde atomare Bedrohung der Menschheit.
Im Zuge des gerade in Strasbourg stattfindenden Protestcamps gegen die Feierlichkeiten anlässlich des 60. Geburtstages der NATO führt die Polizei verstärkt Grenzkontrollen durch, um KriegsgegnerInnen die Anreise zu verunmöglichen. Das Schengener Abkommen wurde schon im Vorfeld des Gipfels zeitweilig außer Kraft gesetzt. Nun werden die Protestierenden an den Grenzen schikaniert, durchsucht und mit hanebüchenen Begründungen am Übertreten der Grenze gehindert: Es reicht, einen Eintrag in einer Kartei der Polizei für potenzielle Verdächtige zu haben. Für einen solchen Eintrag bedarf es keiner Verurteilung wegen einer Straftat; allein die Tatsache, mehrmals bei anderen Protesten gesichtet worden zu sein, genügt als Grund.