Der LandessprecherInnenrat der Linksjugend [’solid] Thüringen erklärt sich solidarisch mit dem Bündnis ,,Wir zahlen nicht für eure Krise’’, das am 12. Juni 42.000 Menschen in Stuttgart und Berlin für zwei Großdemonstrationen gegen die Abwälzung der Krisenfolgen auf die Masse der Menschen mobilisieren konnte. Die Explosion eines Feuerwerkskörpers wurde vom Bündnis bedauert und ist natürlich abzulehnen. Sie ist aber eine im inhaltlichen Rahmen der Demonstration bedeutungslose Randerscheinung. Der LandessprecherInnenrat verurteilt das Verhalten der Partei Die LINKE in Berlin, die in einer gemeinsamen Erklärung aller Fraktionsvorsitzenden des Berliner Parlaments mit in die reaktionäre Rhetorik der bürgerlichen Parteien einstimmt. Die besagte Erklärung ist nichts weiter, als der Versuch den Protest von tausenden Menschen auf eine Gewalttat zu reduzieren und schließlich zu delegitimieren. Angesichts eines gerechtfertigten Protestes so zu tun, als sei dessen Anliegen nicht diskurswürdig und statt dessen eine nicht repräsentative Randerscheinung in den Mittelpunkt einer fingierten Debatte zu rücken, ist schlicht ignorant und für Die LINKE devot gegenüber den übrigen Parteien. Beschämend für die LINKE ist deren Akzeptanz einer gezielten Fehlinformation der bürgerlichen Presse im Sinne des Begriffs ,,Sprengsatzanschlag’’. Auch eine Rhetorik, die sich der Begrifflichkeiten einer lächerlichen Extremismustheorie bedient ist bedenklich und für eine sozialistische Partei unwürdig. Das Herbeireden einer ,,neuen Eskalationsstufe der Brutalität gegen Polizeibeamte’’ gehört zur Doktrin bürgerlicher Parteien und eines repressiven Staates und hier macht sich eine linke Partei ebenfalls unglaubwürdig.
Wenn Die LINKE im Berliner Senat eine eigene, korrekte Stellungnahme verfasst hätte, wäre dies sicher der bessere Weg gewesen. Über Gewalt als politisches Mittel gibt es innerhalb der Linken sowieso geteilte Meinungen, die man anerkennen kann. Es ist auch unstrittig, dass es nicht zu verletzten Polizisten hätte kommen dürfen. Es kann aber für eine sozialistische Partei keine Option sein, sich auf die Seite der Herrschenden zu stellen!
Der CDU im Freistaat muss es richtig schlecht gehen. Dass man sich in der Öffentlichkeit eher mit der unsachlichen und hetzerischen Äußerungen über den politischen Gegner hervortut anstelle eigene „Erfolge“ zu präsentieren ist wahrlich nichts Neues, zumal es diese ja auch nicht gibt. Auch wundert es wohl kaum, dass in Zeiten, in denen nach 19 Jahren Dauerbesetzung der thüringer Staatskanzlei durch die Konservativen nun der Auszug droht, die Gangart härter wird und man mit dem Messer zwischen den Zähnen die Macht behalten will.
Am 1. August startet in Gera der Landtagswahlkampf der LINKEN. Kommt und feiert mit, hier schon einmal ein Video das zeigt, warum Bodo Ministerpräsident werden soll.
Linksjugend ['solid] kritisiert Verhalten des Trusetaler Bürgermeisters Koch (DIE LINKE.) im Zusammenhang mit der Verabschiedung von Bundeswehrsoldaten nach Afghanistan.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 12. April 2010 um 18:24 Uhr
Um von ihrer eigenen Profillosigkeit abzulenken, plakatiert die SPD seit mehreren Wochen sehr aggressiv und zugleich nichtssagend für die Europawahl ("Heiße Luft würde die LINKE wählen", "Finanzhaie die FDP"). Dabei schreckt die SPD auch nicht vor Sinnlosigkeiten zurück, denn: Warum sollte heiße Luft DIE LINKE wählen, die doch schon heiße Luft (nach Ansicht der SPD zumindestens) ist???
Damit die SPD aber nicht vergisst, wer sie wählen würde, gibt es dieses Plakat
Deswegen: Wählt morgen DIE LINKE und zieht die SPD an ihrer langen Nase.