Ich suche...
Über uns
Downloads
Kontakt
| Ungerechtigkeit bei der Förderung von Kindern wird weiter vertieft |
|
|
|
| Geschrieben von: Matthias Bärwolff |
| Donnerstag, den 09. Oktober 2008 um 18:08 Uhr |
|
Als weiteren "Schritt in die falsche Richtung" bezeichnet Matthias Bärwolff die von der Bundesregierung angekündigte Erhöhung des Kindergeldes und des Kinderfreibetrages. "Damit wird die Ungerechtigkeit bei der Förderung von Kindern weiter vertieft", so der jugendpolitische Sprecher der Linksfraktion im Thüringer Landtag.
Er verweist auf die Haltung der LINKEN, die "für eine neue Kinderpolitik und Kinderförderung, jenseits von Einkommensgrenzen und Steuerfreibeträgen, kämpft". Mit dem Beschluss, das Kindergeld um 10 bzw. 16 Euro zu erhöhen werde deutlich, dass die Bundesregierung kein Interesse an einem Umsteuern in der Kinderförderung und einer wirklich nachhaltigen Bekämpfung von Kinderarmut habe. "Von der Erhöhung des Kinderfreibetrages profitieren ausschließlich besser Verdienende, die nun bis zu 6000 Euro im Jahr steuerlich geltend machen können, wohin gegen bei den Beziehern von ALG II bzw. Sozialgeld diese Förderung überhaupt nicht ankommt, da ihnen das Kindergeld, also auch das erhöhte, vom Regelsatz abgezogen wird. Dies betrifft allein in Thüringen rund 58.700 Kinder. "DIE LINKE setzt sich weiterhin für eine Kindergrundsicherung und den niedrigschwelligen und kostenfreien Zugang zu Bildungs-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen ein, der für alle Kinder, unabhängig vom sozialen Hintergrund der Eltern und ohne Stigmatisierung, gewährleistet sein muss", so Bärwolff weiter. Das von der Bundesregierung vorgeschlagene Starterpaket zum Schulanfang in Höhe von 100 Euro könne nur der erste Schritt zur Umsetzung einer umfassenden Lernmittelfreiheit sein. "Weitere, wie kostenloses Mittagessen und kostenlose Milchversorgung in allen Kindereinrichtungen und Schulen, müssen folgen", betont der Landespolitiker der LINKEN abschließend. |

















































