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Geschrieben von: SteFF
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Samstag, den 14. August 2010 um 19:25 Uhr |
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Pressemitteilung vom 13.08.2010
Die Bundesregierung plant, Bildun gsgutscheine für Kinder und Jugendliche aus Hartz IV beziehenden Haushalten in Form von Bildungschipkarten einzuführen. Das Bundesverfassungsgericht hatte festgestellt, dass die Leistungen für Bildung- und Vereinsaktivitäten nicht angemessen in den Hartz IV-Sätzen berücksichtigt werden und eine Korrektur gefordert. Bis zu 200 Euro sollen von Hartz IV betroffenen Familien mit den Gutscheinen für Bildungs- oder Vereinsaktivitäten zur Verfügung stehen.
Hierzu erklärt Katharina Dahme, Bundessprecherin von Linksjugend [’solid]: „Bildungsgutscheine zu verteilen ist ein Schlag ins Gesicht für die betroffenen Eltern und Kinder. Sie machen Hartz IV beziehende Familien zu Familien zweiter Klasse, die angeblich das ihnen zur Verfügung stehende Geld für alles Mögliche ausgeben, nur nicht für ihre Kinder. Ministerin von der Leyen knüpft mit ihrem Vorschlag nahtlos an die beleidigenden Äußerungen ihres Parteikollegen Mißfelder an. Der verkündete vor einiger Zeit, eine Erhöhung von Hartz IV sei ein ‚Anschub für die Tabak und Spirituosenindustrie’. Vielleicht sollte man Mißfelder und von der Leyen statt der nächsten Diätenerhöhung Gutscheine für soziale Kompetenz zukommen lassen?“
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Geschrieben von: Kati Grund
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Montag, den 21. Juni 2010 um 14:33 Uhr |
FDP weiterhin jenseits der Realität
Johannes Vogel, Vorstandsmitglied der Liberalen und Abgeordneter des Bundestags, erklärte heute morgen in einem Radio-Interview zum Sparpaket, dass eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes nicht sinnvoll sei, da mehr Einnahmen dazu führen würden, dass der Druck zu sparen verloren ginge. Sinngemäß ergänzte er, dass man die Steuersenkung für die Hoteliers nicht zurücknehmen sollte, weil die Wirtschaft bereits einen großen Beitrag zur Konsolidierung des Haushalts beitragen würde.
Katharina Dahme, Bundessprecherin der Linksjugend ['solid] erklärt hierzu: "Die FDP ist die Partei der Reichen. Was wir aber in Krisenzeiten brauchen, ist eine Politik für die gesamte Bevölkerung und die gehört nunmal mehrheitlich nicht zu den Gutverdienenden. Gerade diejenigen, die mehr als genug Geld haben, müssen jetzt zur Kasse gebeten werden. Das heißt, dass nicht nur die Senkung der Hoteliersteuer rückgängig gemacht werden muss. Die Vermögenssteuer muss auch endlich eingeführt werden und der Spitzensteuersatz gehört mindestens wieder auf das Niveau von 1998 angepasst. Wir forden eine radikale Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von oben nach unten."
Zu dem angekündigten Sparpaket ergänzt sie: "Es ist eine Frechheit davon zu sprechen, den Mittelstand nicht weiter belasten zu wollen, während man den Druck auf Hartz-IV-Empfänger erhöht, die schon jetzt mit weniger als dem Existenzminimum zurechtkommen müssen. Die Abschaffung des Elterngelds für Hartz-IV-Empfänger bedeutet in der Konsequenz eine weitere Verschärfung der bestehenden Kinderarmut. Schwarz-Gelb trägt die Verantwortung dafür, dass die Banken bereits wieder fette Gewinne machen, während immer mehr Menschen das Geld zum Leben fehlt. Wir rufen zur Teilnahme an den Krisendemos am 12. Juni auf und kündigen weitere Proteste für den Herbst dieses Jahres an."
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Geschrieben von: SteFF
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Dienstag, den 16. Februar 2010 um 01:16 Uhr |
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Sara Beisenkamp ist ehemalige Jugendvertreterin bei OPEL Bochum. Nach § 15 des Kündigungsschutzgesetz (KschG) haben Jugendvertreter einen besonderen Kündigungsschutz um nicht Gefahr zu laufen gekündigt zu werden, wenn sie sich für die Rechte der Auszubildenden einsetzten. Das hat Sara Beisenkamp in der Jugendvertretung von OPEL Bochum getan. OPEL tritt dieses Gesetz mit Füßen und klagt gegen die Übernahme der OPEL-Jugendvertreterin. Das können wir nicht hinnehmen!

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 16. März 2010 um 16:04 Uhr |
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Geschrieben von: Clemens Beck
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Donnerstag, den 17. Januar 2008 um 14:36 Uhr |
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Christoph Matschie hat nach langen Jahren endlich ein Problem vieler Studenten entdeckt: Während und nach dem Studium absolvieren sie Praktika, Praktika und noch einmal Praktika, arbeiten für "lau" und sind meist nur zum Kaffee kochen angestellt.
Diesem Problem will sich Matschie nun annehmen. Mit folgenden Lösungen:
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Geschrieben von: Clemens Beck
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Sonntag, den 13. Januar 2008 um 16:12 Uhr |
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Das Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), welches komplett von den Arbeitgeberverbänden finanziert wird, läuft gegen die Einführung von Mindestlöhnen Sturm, obwohl auch in diesem Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit keine eingeführt werden.
Grund ist ein Vorstoß von Bundesarbeitsminister Olaf Scholz(SPD) das Entsendegesetz so umzugestalten, dass es den Gewerkschaften leichter fällt, Mindestlöhne in einer Branche einzuführen. Das Entsendegesetz sieht bisher vor, dass in einer bestimmten Branche auf Antrag der Arbeitgeberverbände oder der Gewerkschaften Mindestlöhne eingeführt werden können, wenn das Bundesarbeitsministerium dem zustimmt und einige weitere Bedingungen erfüllt sind (Tarifvertrag für mindestens 50% der Beschäftigten einer Branche etc.). Der Bundesarbeitsminister wolltedie Möglichkeiten der Gewerkschaften ausweiten.
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