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Geschrieben von: Haskala
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Montag, den 17. Januar 2011 um 10:30 Uhr |
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Wie der Dresden-Schwindel zum nationalen Opfermythos wurde

Ob bei den Gedenkfeierlichkeiten und Naziaufmärschen zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 oder in den TV-Filmen Guido Knopps - die Lügen über den "deutschen Mythos" werden unermüdlich gepflegt und weiterverbreitet. Gunnar Schubert erzählt die deutsche Erfolgsstory des "great Dresden swindle". Er widerlegt erstmals systematisch die zahlreichen kursierenden Legenden, in denen sich die Deutschen zu Opfern der alliierten "Terrorangriffe" machen, und stellt sie den Tatsachen gegenüber. Vor allem aber liefert er Erklärungen dafür, wie dieses letzte große Propagandastück Joseph Goebbels' sich über 60 Jahre halten konnte und warum es das Geschichtsbild der Deutschen über die Stadtgrenzen hinaus gerade heute wieder so maßgeblich prägt.
Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen mit dem KONKRET-Autor Gunnar Schubert wird veranstaltet von der Linksjugend ['solid] Thüringen.
Termine:
Jena: Donnerstag, 03.02., 19 Uhr, JG Stadtmitte, Johannisstr. 14
Saalfeld: Freitag, 04.02., 19 Uhr, Jugend- und Wahlkreisbüro HASKALA, Saalstr. 38
Erfurt: Mittwoch, 09.02., 18 Uhr, Offenes Jugendbüro Redroxx, Pilse 29 |
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 17. Januar 2011 um 10:39 Uhr |
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Geschrieben von: Kati Grund
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Dienstag, den 15. Juni 2010 um 10:42 Uhr |
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Saalfeld, 14.06.2010
Nach einem Aufzug von etwa 100, vorwiegend jugendlichen, Demonstranten gegen den neonazistischen „Thüringentag“ in Pößneck am vergangenen Wochenende kam es auf der Abschlusskundgebung zu willkürlichen Zugriffen der Polizei gegen mindestens fünf Teilnehmer. Die Betroffenen wurden unter Einsatz von Gewalt durch mehrere Beamte einer „Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit“ (BFE) aus der Kundgebung gezogen. Der Vorwurf lautete „Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ (§86a). Die Betroffenen trugen auf ihrer Kleidung das Logo der antifaschistischen Kampagne „Good night white pride“, die sich gegen die Unterwanderung linker Musikkulturen durch Neonazis wendet. Das Motiv bildet schemenhaft u.a. eine unterworfene Person mit einem Keltenkreuz als Symbolisierung von Neonazismus ab. Dieses, auf der Kleidung der Betroffenen etwa 2 cm großes, Detail nutzte die Polizei als Anlass zur gezielten Festnahme einzelner Personen sowie zur Eskalation und Kriminalisierung des antifaschistischen Protestes.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. Juni 2010 um 10:46 Uhr |
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Geschrieben von: SteFF
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Mittwoch, den 19. Mai 2010 um 12:04 Uhr |
Arbeitszwang, Leistungsdruck, Naziterror und soziale Ausgrenzung überwinden! Gedenkdemo anlässlich des 10. Todestages von Dieter Eich
In der Nacht vom 24. zum 25. Mai 2000 wurde Dieter Eich in seiner Wohnung im Nordostberliner Stadtteil Buch von einer Gruppe junger Neonazis zusammengetreten und anschließend von einem von ihnen, René R, dem Sohn eines ehemaligen Bundesgrenzschutzbeamten, abgestochen. Dieter Eich war in ihren Augen ein „Schmarotzer am deutschen Volkskörper“, da dieser Sozialhilfe bezog und aus ihrer sicht auf „Kosten des Staates“ lebte.
10 Jahre später wollen wir an den Mord erinnern und ein gesellschaftliches Klima attackieren, das von „Faulenzer“-Debatten in Politik, Medien und am Stammtisch geprägt ist, einem Machtverhältnis, das permanent dem Ausschluss ökonomisch schlechter gestellter Menschen zum Ziel und zur Folge hat.
Um dies zu thematisieren und um rechter Alltagskultur in Buch und Umgebung etwas entgegen zusetzen mobilisieren linke Gruppen für den 23. Mai zu einer antifaschistischen und antikapitalistischen Demonstration nach Buch. Diese wird überregional beworbenen und wird durch eine Veranstaltungsreihe begleitet, die sich kritisch mit Arbeitsethos, rechter Gewalt, dem „Asozialen“-Begriff und der aktuellen Hartz 4-Debatte auseinandersetzt.
Erinnern heißt kämpfen! Kommt nach Buch und demonstriert zusammen mit uns gegen jegliche Form von Ausgrenzung.
Antifa-Demo: 23. Mai 2010 | 14 Uhr | S-Bhf. Berlin-Buch
After-Demo-Konzert: 23. Mai 2010 | ab 19.30 Uhr | Kurt Lade Klub, Grabbe Allee 33 (HipHop: Kurzer Prozess, Blockwart, Holger Burner / Punk: Wasted Youth)
Bündnis „Niemand ist vergessen!“
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. Juni 2010 um 19:12 Uhr |
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Geschrieben von: SteFF
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Sonntag, den 09. Mai 2010 um 10:27 Uhr |
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Es kristallisiert sich heraus, dass das Nazifest am 10. Juli stattfindet. Wir mobilisieren nun für diesen Tag zu antifaschistischen Aktionen in Gera. Allerdings kann es aus den Erfahrungen der Vergangenheit durch die Fußball WM zu Polizeinotstand und einer Verlegung auf die Samstage Ende Juni und Anfang Juli kommen. Sollte sich etwas ändern: ihr erfahrt es hier.
Europas größtes Nazifest in Gera gemeinsam behindern blockieren verhindern!
26.04.2010 AAG Gera
Im Sommer 2010 soll in Gera / Thüringen erneut das gegenwärtig größte Nazifest Europas stattfinden. Es ist die achte Auflage des in der Szene immer beliebter werdenden "Rock für Deutschland" und das Highlight nach den Aufmärschen am 13. Februar in Dresden. Im vergangenen Jahr zog deren Märtyrer "Lunikoff" ca. 4000 Neonazis nach Gera. Der Rechtsrockexperte Christian Dornbusch sieht darin eine "echte Konstante". Den antifaschistischen Protesten wurde trotz dessen nur wenig Solidarität zuteil. Aus Gera und anderen Städten beteiligten sich nie mehr als 700 Menschen. Hinzu kamen Uneinigkeit über Aktionsformen und Gleichsetzung von AntifaschistInnen mit Neonazis.

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. Juni 2010 um 19:14 Uhr |
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Geschrieben von: SteFF
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Dienstag, den 04. Mai 2010 um 05:36 Uhr |
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Der Erste Mai-der Tag der Arbeit - Kampftag der Arbeiterbewegung. Ein Tag an denen Gewerkschaften friedlich demonstrierenwollen für bessere Arbeitsbedingungen und nun ein Tag, an denen rechte Parteien wie die NPD mit Autonomen Nationalisten demonstrieren wollen für Arbeit statt Abwanderung? Nazis die damals Gewerkschaftler in Konzentrationslager deportierten?
Ein breites BürgeInnenbündnis aus Parteien, Gewerkschaften und Vereinen schlossen sich in Erfurt zusammen um einen Aufmarsch der Rechten zu verhindern.
Sie erklärten:“
- Wir sind entschlossen, den Aufmarsch der Nazis in Erfurt zu verhindern.
- Wir sind solidarisch mit allen, die dieses Ziel mit uns teilen.
- Von unseren Massenblockaden geht keine Gewalteskalation aus.

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. Juni 2010 um 19:15 Uhr |
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